SBR-System

Die moderne Kleinkläranlage ist

  • eine vollbiologische Kleinkläranlage nach dem modernen SBR-Verfahren: mechanische Vorreinigung und nachgeschaltete vollbiologische Stufe in einem Behälter (eine Nachklärung ist nicht erforderlich!)
  • nach DIN 4261 und EURONORM EN 12566 bemessen.
  • unempfindlich gegenüber hydraulischen Stoßbelastungen, da ein integrierter Puffer selbst Badewannenstöße abfängt.
  • kompakt, da bis 16EW nur 1 Behälter erforderlich ist.
  • sicher im Betrieb, weil sich keine beweglichen Teile im Behälter befinden.
  • energiesparend durch feinblasige Druckbelüftung

 



KLARO
Die wichtigsten Fragen und Antworten




1. Wie lange gewährleistet der Schlammspeicher bei ununterbrochenem Volllastbetrieb eine störungsfreie Funktion der Anlage?

2. Wie oft muss der Schlamm aus dem Schlammspeicher abgefahren werden?

3. Muss aus dem SBR-Belüftungsbecken Schlamm abgepumpt werden, um den einwandfreien Betrieb der KLARO-Anlage zu gewährleisten?

4. Wieso arbeitet die KLARO in Portionen, obwohl kein Schwimmer in der Anlage ist?

5. Was ist zu beachten, wenn die KLARO dauerhaft in Unterlast betrieben wird?

6. Wo liegt der Vorteil der Ferienzeiteinstellung bei der KLARO?

7. Wie oft muss die KLARO gewartet werden und welcher Aufwand ist hiermit verbunden?

8. Wie hoch ist der Energiebedarf einer KLARO-Anlage, auch im Vergleich zu anderen Verfahren?

9. Wie zeitaufwendig ist die Nachrüstung einer Kläranlage?

10. Nichts ist ewig. Wenn einmal etwas kaputt geht - wie muss der Aufwand einer Reparatur eingeschätzt werden?




















1. Wie lange gewährleistet der Schlammspeicher bei ununterbrochenem Volllastbetrieb eine störungsfreie Funktion der Anlage?

Sämtliche KLARO-Kleinkläranlagen sind so konzipiert, dass die volle Funktionsfähigkeit bei permanentem Volllastbetrieb und Einhaltung der Betreiber- und Wartungspflichten mindestens 12 Monate gewährleistet ist. Bei geringerer Belastung verlängert sich dieser Zeitraum entsprechend. Alternativ kann ein Behälter mit größerem Schlammspeicher gewählt werden, so dass in größeren zeitlichen Abständen Schlamm entsorgt werden muss.

 





2. Wie oft muss der Schlamm aus dem Schlammspeicher abgefahren werden?

In der Regel gilt seit Änderung der DIN "Entschlammung nach Bedarf", d.h.: Wird bei der Wartung ein erhöhter Schlammpegel gemessen, muss abgefahren werden. Bei der Messung muss auch der Schwimmschlamm berücksichtigt werden. Zur Messung des Schlammpegels sollte ein Schlammstechheber mit einem Durchmesser von min. DN50 verwendet werden.





3. Muss aus dem SBR-Belüftungsbecken Schlamm abgepumpt werden, um den einwandfreien Betrieb der KLARO-Anlage zu gewährleisten?

Nein! Durch den automatischen kontinuierlichen Schlammabzug direkt am Behälterboden, also dort, wo sich der Schlamm absetzt, wird einer zu großen Schlammansammlung im Reaktorraum entgegengewirkt. Feinjustierungen kann das Fachpersonal im Rahmen der Wartung durch Veränderung der Taktzeiten für den Schlammabzug vornehmen.





4. Wieso arbeitet die KLARO in Portionen, obwohl kein Schwimmer in der Anlage ist?

Durch die eingestellte Laufzeit des Verdichters für den Pumpvorgang ist die max. Wassermenge je Zyklus definiert. Durch die spezielle Konstruktion der Druckluftheber ist gewährleistet, dass der Wasserstand im Pufferbecken einen Mindeststand nicht unterschreiten kann. Da der Ansaugpunkt des Hebers deutlich unter dem geringsten Wasserstand liegt, kann kein Schwimmschlamm angesaugt werden. Dies alles funktioniert ohne Klappe, Mechanik, elektrische Pumpe oder Schwimmer. Das KLARO-Prinzip: Keine Mechanik, kein Strom im Abwasser: höchste Betriebssicherheit.





5. Was ist zu beachten, wenn die KLARO dauerhaft in Unterlast betrieben wird?

Der einfachste Weg ist die Verlängerung der Belüftungszeit (z.B. von 240 auf 260 min), so dass die Zykluszeit größer 360 min wird. Hierdurch wird die nächste Startzeit überschritten und infolgedessen werden nur noch zwei Zyklen pro Tag gefahren. In den Zykluspausen wird lediglich kurzzeitig belüftet.





6. Wo liegt der Vorteil der Ferienzeiteinstellung bei der KLARO?

Durch die Möglichkeit, bei der KLARO energiesparenden Ferienbetrieb manuell einzustellen, können gezielt zum richtigen Zeitpunkt Kosten eingespart werden. Durch den Verzicht auf elektrische Sensoren oder empfindliche Druckfühler lässt sich dieser Effekt gewinnen, ohne Gefahr zu laufen, ungewollte Störungen zu produzieren, die unnötiges Anfahren der Wartungsfirma erforderlich machen. Fehlinterpretationen durch die Steuerung mit damit verbundener Grenzwert-Überschreitung sind somit ausgeschlossen. Im Übrigen wird das Einsparpotential oft überschätzt. Die Energiekosten betragen weniger als 0,04 EUR je Tag und EW.





7. Wie oft muss die KLARO gewartet werden und welcher Aufwand ist hiermit verbunden?

Für eine KLARO mit zusätzlicher Netzausfallerkennung sind nach neuester bauaufsichtlicher Zulassung nur noch zwei Wartungen pro Jahr erforderlich. Hierbei geht es im Wesentlichen um die Funktionskontrolle der Anlage, Überprüfung und ggf. Neueinstellung der Taktzeiten der Steuerung und der Entnahme einer Wasserprobe zur Untersuchung der Ablaufqualität. Vorteilhaft wirkt sich hier das Konzept der rein druckluftbetriebenen KLARO-Anlage aus, da keine mechanischen oder elektrischen Aggregate in der Kläranlage untergebracht sind. Das KLARO-Prinzip: Keine Mechanik, kein Strom im Abwasser: geringe Wartungskosten.





8. Wie hoch ist der Energiebedarf einer KLARO-Anlage, auch im Vergleich zu anderen Verfahren?

Die KLARO wird ohne stromführende Verbraucher in der Kläranlage angetrieben. Die Sauerstoffversorgung wird durch feinblasige Verteilung dauerhaft und effektiv durch Membranbelüfter gewährleistet. Der Druckluftverdichter hat eine geringe Stromaufnahme, zusätzlich werden Magnetventile und ggf. ein Kühlgebläse betrieben. Die werkmäßige Einstellung der Steuerung geht von denkbar ungünstigsten Bedingungen aus: Maximale Belastung durch hohen Wasserverbrauch und ganzjährige Anwesenheit aller Bewohner, für die die Anlage ausgelegt ist. Hieraus resultieren jährliche Stromkosten, die mit ca. 15,-EUR je Person bei der kleinsten Anlage angegeben werden können. Größere Anlagen liegen günstiger. Andere Verfahren werden gelegentlich mit niedrigeren Energiekosten beworben. Um vergleichen zu können, muss die gesetzlich geforderte Ablaufqualität und der dauerhafte Betrieb zugrunde gelegt werden. Die KLARO scheut hier keinen - bitte fairen - Vergleich.





9. Wie zeitaufwendig ist die Nachrüstung einer Kläranlage?

Die Nachrüstung einer bestehenden Anlage erfordert Verantwortung. Die Bausubstanz muss geprüft werden, die Dichtigkeit nach außen und zwischen den Kammern muss gesichert sein. Nur so ist gewährleistet, dass die gesetzlichen Vorgaben zu den Ablaufwerten dauerhaft eingehalten werden können. KLARO verantwortungsvoll installiert garantiert Sicherheit. Nur Einhängen reicht nicht, auch wenn manche meinen, allein da helfe schon ein Kaffee. Das KLARO-Prinzip: Seriös beurteilen und beraten, Sicherheit installieren.





10. Nichts ist ewig. Wenn einmal etwas kaputt geht - wie muss der Aufwand einer Reparatur eingeschätzt werden?

Der Aufwand ist denkbar gering! Da Technik und Abwasser strikt getrennt sind, muss bei Ausfall einer technischen Komponente nur am Schaltschrank getauscht werden. Niemand muss in die Grube einsteigen, kein Kabel muss gelöst werden, da nur mit Steckerverbindungen nach VDO/VDE installiert wird. Das aufwendige Vergießen von elektrischen Verbindungen in der Kläranlage kann hierdurch vermieden werden. Das KLARO-Prinzip: Robustes SBR-Verfahren ohne dickes Ende!


























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